Wie erkennt man, ob man Ethylen- oder Propylenglykol hat?
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Zu wissen, welche Art von Glykol sich in Ihrem Kühl- oder Heizsystem befindet, ist wichtig – sowohl für die Sicherheit als auch für den optimalen Betrieb des Systems. Die beiden gängigsten Arten sind Ethylen- und Propylenglykol. Hier sind einige Möglichkeiten, sie voneinander zu unterscheiden:
Farbe – ein erster Hinweis
- Propylenglykol: Ist meist grün, manchmal je nach Hersteller auch gelb oder rosa. Die von Kemexperten verkaufte Variante heißt Propylen IH VVS Blå.
- Ethylenglykol: Ist normalerweise blau oder blaugrün.
⚠️ WICHTIG: Die Farbe ist kein sicherer Test, da Farbstoffe je nach Hersteller variieren können. Mischen Sie niemals Glykolarten, ohne genau zu wissen, was sich im System befindet!
Giftigkeit
- Propylenglykol ist deutlich weniger giftig und wird häufig in Systemen verwendet, bei denen Kontakt mit Lebensmitteln oder Trinkwasser vorkommen kann.
- Ethylenglykol ist hochgiftig – selbst in kleinen Mengen. Es muss mit großer Vorsicht gehandhabt werden.
Wärmeleitfähigkeit und Korrosionsschutz
- Ethylenglykol hat eine etwas bessere Wärmeleitfähigkeit und einen besseren Korrosionsschutz, was es in Autos und der Schwerindustrie üblich macht.
- Propylenglykol hat etwas schlechtere technische Eigenschaften, ist jedoch die sicherere Wahl in sensiblen Umgebungen wie Immobilien und lebensmittelverarbeitenden Betrieben.
So testen Sie, welches Glykol Sie haben
Der sicherste Weg, um herauszufinden, welches Glykol verwendet wird, ist:
- Refraktometer oder Teststreifen – manche können Glykolarten unterscheiden
- Chemische Analyse im Labor – liefert ein exaktes Ergebnis
- Fragen Sie den Lieferanten oder Servicetechniker – diese wissen oft, was zuvor verwendet wurde